Stefan Wahl - E-Type-Culture - Deutsch

Stefan Wahl

Stefan Wahl - heute.Stefan Wahl – heute.
Stefan Wahl – heute.07-Okt-2008 15:25, PENTAX PENTAX K-m , 5.6, 150.0mm, 0.006 sec, ISO 200
 

Schon quasi als¬†Segler auf die Welt gekommen, ist mir die Maxime “Form Follows Function” schon sehr fr√ľh in Fleisch und Blut √ľbergegangen. Beim Segeln geht es nur um die Kraft des Fahrt-Windes und um die Technik diese gewaltig auszunutzen. So sind moderne Segler inzwischen sogar schneller als der Wind. 35 Knoten Fahrt BEI 14 Knoten Wind sind machbar. Die Stromlinienform, das elliptische Profil der Segel sind der Motor des Vortriebs.

Nat√ľrlich ergriff mich schon vor achtzehn das Auto-Fieber. Mini, Alfa Romeo, Triumph, Chevrolet, Mercedes, Porsche usw.. Und immer interessierten mich¬†die Vorz√ľge der Konstruktions-Philosophie. So probierte ich 1990 einen E-Type V12 aus. W√§hrend ich das rostfreie Auto zerlegte, um es kosmetisch aufzufrischen, erlebte ich mein blaues Wunder:¬†Derart viele, unsichtbare Str√∂mungskan√§le auch unter der Haube, hatte ich an einem Auto noch nie gesehen.¬†Sofort war mir klar: Hier war ein ausgemachter St√∂mungstechniker am Werk. Und klar auch … diese Lampen hat dieser geniale Konstrukteur niemals gewollt. Die Lampen stehen im absoluten Widerspruch zur Gesamtkonstruktion! Es d√ľrfte allgemein bekannt sein, dass sich Lufwiderstand proportional zur gefahrenen Geschwindigkeit im Quadrat potenziert – und mit der Jaguar-E-typischen Eleganz hatten die Augen absolut nichts zu tun.

Gesagt getan,……. bevor dieser eklatante Stilbruch nicht behoben war, w√ľrde ich keinen Meter fahren….
Mein E-Type musste Stil-Echt sein.